Meerrettich – Was steckt hinter dem beliebten Scharfmacher?

Mit „Meer“ hat der Meerrettich wenig zu tun. Ferner stammt die weiße Wurzel aus Ost- und Südosteuropa. Früher bekannt als „Penicillin der Bauern“, wurde Meerrettich bei uns vor allem wegen seiner medizinischen Heilkraft bekannt. Heute begeistert der Meerrettich vor allem durch seine Schärfe und ist besonders beliebt zu einer deftigen Brotzeit, in Salaten, zu Fisch oder verarbeitet in einer Soße. Den Namen Kren, der vor allem in Süddeutschland und Österreich bekannt ist, erhielt er aus dem Slawischen: „krena“ bedeutet weinen. Das leuchtet jedem ein, der schon einmal einen Meerrettich frisch verarbeitet hat!

Aufwendig im Anbau und in der Ernte

Der Meerrettich zählt zur Familie der Kreuzblütler und wächst als krautige Pflanze, mit teils sehr hohen und großen Blättern, vor allem auf Lehm-, Löss- und Schwemmlandböden. Diese sind leicht durchwurzelbar und aufgrund der guten Speicherfähigkeit für Nährstoffe und Wasser besonders fruchtbar. Geerntet wird die Wurzel, sie ist außen gelb-braun und innen weiß. Neben den hohen Anforderungen an den Boden, bedarf die Wurzel einer aufwendigen Betreuung während der Vegetationsperiode. Bereits die Pflanzung ist äußerst aufwendig, da die Seitenwurzeln, auch Fechser genannt, in einem passenden Winkel in vorbereitete Löcher oder Gräben gelegt werden müssen. Die Ernte beginnt mit dem Absterben der Blätter im Herbst und kann bis in das Frühjahr gezogen werden, da die Pflanze winterhart ist. Gleichzeitig werden auch die Seitenwurzeln geerntet, die in Fechserbündeln über den Winter kühl gelagert werden.

Scharfmacher für Körper, Geist und Seele

Die im Meerrettich enthaltenen Senföle (Glucosinolate) sind verantwortlich für die Schärfe. Um diese zu entfalten, muss man die Pflanze jedoch reiben oder zerschneiden. Der Meerrettich regt als Essensbeilage den Stoffwechsel und die Verdauung an und soll zudem antibakteriell wirken, z.B. bei Erkältungskrankheiten oder Blasenleiden. Besonders sticht jedoch der hohe Vitamin- und Mineralstoffgehalt hervor. Insbesondere an Vitamin C ist der Meerrettich doppelt so reich wie eine Zitrone!

Die gehörige Portion Schärfe im Kleinformat

Alternativ zu Schälen und Raspeln gibt es den „LieblingsKren“ des österreichischen Produzenten Feldbacher Fruitpartners fix und fertig. Ein spezielles Raspelverfahren sorgt für die lockere Struktur und eine langanhaltende und natürliche Meerrettichschärfe. Der „LieblingsKren“ ist auch in praktischen Portionspackungen für Catering oder Street-Food-Stände erhältlich!

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