Meerrettich – Was steckt hinter dem beliebten Scharfmacher?

Mit „Meer“ hat der Meerrettich wenig zu tun. Ferner stammt die weiße Wurzel aus Ost- und Südosteuropa. Früher bekannt als „Penicillin der Bauern“, wurde Meerrettich bei uns vor allem wegen seiner medizinischen Heilkraft bekannt. Heute begeistert der Meerrettich vor allem durch seine Schärfe und ist besonders beliebt zu einer deftigen Brotzeit, in Salaten, zu Fisch oder verarbeitet in einer Soße. Den Namen Kren, der vor allem in Süddeutschland und Österreich bekannt ist, erhielt er aus dem Slawischen: „krena“ bedeutet weinen. Das leuchtet jedem ein, der schon einmal einen Meerrettich frisch verarbeitet hat!

Aufwendig im Anbau und in der Ernte

Der Meerrettich zählt zur Familie der Kreuzblütler und wächst als krautige Pflanze, mit teils sehr hohen und großen Blättern, vor allem auf Lehm-, Löss- und Schwemmlandböden. Diese sind leicht durchwurzelbar und aufgrund der guten Speicherfähigkeit für Nährstoffe und Wasser besonders fruchtbar. Geerntet wird die Wurzel, sie ist außen gelb-braun und innen weiß. Neben den hohen Anforderungen an den Boden, bedarf die Wurzel einer aufwendigen Betreuung während der Vegetationsperiode. Bereits die Pflanzung ist äußerst aufwendig, da die Seitenwurzeln, auch Fechser genannt, in einem passenden Winkel in vorbereitete Löcher oder Gräben gelegt werden müssen. Die Ernte beginnt mit dem Absterben der Blätter im Herbst und kann bis in das Frühjahr gezogen werden, da die Pflanze winterhart ist. Gleichzeitig werden auch die Seitenwurzeln geerntet, die in Fechserbündeln über den Winter kühl gelagert werden.

Scharfmacher für Körper, Geist und Seele

Die im Meerrettich enthaltenen Senföle (Glucosinolate) sind verantwortlich für die Schärfe. Um diese zu entfalten, muss man die Pflanze jedoch reiben oder zerschneiden. Der Meerrettich regt als Essensbeilage den Stoffwechsel und die Verdauung an und soll zudem antibakteriell wirken, z.B. bei Erkältungskrankheiten oder Blasenleiden. Besonders sticht jedoch der hohe Vitamin- und Mineralstoffgehalt hervor. Insbesondere an Vitamin C ist der Meerrettich doppelt so reich wie eine Zitrone!

Die gehörige Portion Schärfe im Kleinformat

Alternativ zu Schälen und Raspeln gibt es den „LieblingsKren“ des österreichischen Produzenten Feldbacher Fruitpartners fix und fertig. Ein spezielles Raspelverfahren sorgt für die lockere Struktur und eine langanhaltende und natürliche Meerrettichschärfe. Der „LieblingsKren“ ist auch in praktischen Portionspackungen für Catering oder Street-Food-Stände erhältlich!

Eine Portion Schärfe gefällig? Bestellungen und weitere Informationen über unseren Telefonverkauf, per  Mail oder über den Web-Shop.

Grüner Spargel – nicht weniger vornehm

„Asparagus officinalis“ galt bereits bei den alten Ägyptern und Griechen als Delikatesse. Zudem wurde ihm eine intensive Heilkraft zugesprochen. Jahrhunderte später, ist der grüne Spargel auch in Deutschland wiederentdeckt. Vor allem, wegen seines intensiven Geschmackes und der schnellen, vielseitigen Zubereitung. Aber auch aufgrund seiner blutreinigenden Wirkung und des hohen Folsäuregehaltes. Ein herrlicher Alleskönner und ein gern gesehener Gast auf einer sommerlichen Grillparty!

Grüner Spargel darf ans Licht

War der deutsche Spargel auch jahrhundertelang grün, ist die weiße Zuchtform mittlerweile längt zur beliebteren Sorte avanciert. Die noble Blässe in Ehren, hat das grüne Stangengemüse in Sachen Chlorophyll, Geschmacksintensität und Vitamin C aber klar die Nase vorne. Während weißer Spargel unterirdisch angebaut wird, darf grüner aus der Erde wachsen und Sonne tanken – umso mehr, umso intensiver die Farbe und der würzige Geschmack. Mittlerweile haben sich auch viele deutsche Spargelbauern wieder auf den Anbau von grünem Spargel besonnen. Und das in hoher Qualität, von konventionell bis bio. Hauptsächlich kommt er jedoch aus den Mittelmeerländern und als Ganzjahresgemüse im Winter aus Übersee.

Kleiner Aufwand, großer Geschmack

Nicht nur des Geschmacks und der schnellen und vielseitigen Zubereitung wegen, findet grüner Spargel seinen wohlverdienten Platz auf der Speisekarte. Wer schon einmal größere Mengen Spargel geschält hat, sieht einen klaren Vorteil darin, dass er, aufgrund seiner zarten Schale, kaum geschält werden muss. Weiß-lila oder holzige Enden werden einfach entfernt oder abschnittsweise geschält. Selbstverständlich kann grüner Spargel in wenigen Minuten auch gekocht oder gedämpft werden, für die schnelle Küche ist Anbraten jedoch ideal. Auch grüner Spargel liebt Zitronensaft. Aber erst nach dem Braten hinzufügen, dann wird er nicht braun. Wer ihn gerne roh verzehrt, profitiert zusätzlich noch von besonders vielen Vitaminen und Mineralstoffen.

Besonders wild

Neben dem grünen Zuchtspargel gibt es tatsächlich noch eine wilde Form. In Deutschland nicht zu finden, wächst der wilde Spargel oder auch Waldspargel, vorwiegend im Mittelmeerraum. Dünner und etwas wilder im Aussehen, ist er auch geschmacklich auf der aromatisch würzigeren, leicht bitteren Seite. Die Zubereitung ist ebenfalls schnell und einfach: Mögliche holzige Enden abschneiden und in gesalzenem Wasser kurz blanchieren. Serviert mit Olivenöl und Zitronensaft, dazu leckeres Weißbrot und das „last minute“ Sommerabendmenü ist perfekt! Traditionell wird er in der mediterranen Küche auch als Pasta Gericht oder Frittata serviert.

Ran an den Spargel. Selbstverständlich liefern wir auch Beilagen wie Kartoffeln, Sauce Hollandaise oder Butter. Zur Bestellung: Telefonverkauf,  Mail, Fax oder Web-Shop.

Rhabarberduft liegt in der Luft

Wenn das Gemüsebeet aus dem Winterschlaf erwacht, dann mit einem Paukenschlag! Leuchtend pink, herrlich duftend, bereichert der Rhabarber unseren Speiseplan von süß bis herzhaft! Vom klassischen Kuchen, bis zur edlen Fleischbeilage, die süß-sauren Stangen sind ein Alleskönner in der Küche, in der Backstube sowie an der Bar. Aufgrund der hohen Nachfrage ist es kein Wunder, dass das ursprünglich aus China stammende Knöterich Gewächs großflächig industriell angebaut wird – auch regional! Der Familienbetrieb Nefzger aus der Region Augsburg bewirtschaftet 6 Hektar Anbaufläche. Pflanzung und Ernte sind noch reine Handarbeit!

Rot, grün oder rot-grün

Grundsätzlich wird bei den Rhabarber Sorten nach der Farbe der Stiele unterschieden. Während der grün-stielige Rhabarber deutlich saurer schmeckt und sich somit eher für herzhafte Gerichte eignet, punktet der rote Verwandte durch seine milde Süße. Besonders beliebt, der Himbeer-Rhabarber, dessen Stiele und Enden eine oft knallpinke Färbung aufweisen. „Frambozen Rood (Himbeer-Rhabarber) duftet nicht nur sommerlich nach Himbeere und Erdbeere, sein Fleisch ist zudem zart mit einem milden Aroma – da stimmt die Balance zwischen fruchtig und sauer. Die Sorte hat breite Stiele und man muss sie nicht schälen. Das ist in der Gastronomie ein großer Vorteil“, so Peter Nefzger.

Von Marmelade bis Rhabarberlikör

Rhabarber schmeckt dank Apfel-, Zitronen- und Oxalsäure besonders fruchtig und eignet sich somit für die verschiedensten Zubereitungsarten. Rhabarberkuchen mit Streusel ist der unbestrittene Klassiker und darf um diese Jahreszeit auf keinem Kuchenbuffet fehlen. Kombiniert mit frischen Erdbeeren, zum Beispiel in Marmeladen, Kompotts oder Sirup, verleiht Rhabarber auch süßen Beeren eine leckere, leicht säuerliche Note. Zu Hähnchen, Rinderleber oder Steak – der Rhabarber bringt auch herzhaft zubereitet einen hervorragenden Geschmack. Schauen wir aus dem Fenster und denken an den Feierabend in der frühlingshaften Sonne, klingt eine Rhabarberschorle oder ein Cocktail mit Rhabarbersirup auch ziemlich verlockend! Also, ein ziemlicher Alleskönner, der dazu noch besonders kalorienarm, vitamin- und mineralstoffreich ist.

Am Johannitag ist Schluss

Zumindest der Bauernregel nach. Was ist dran am 24. Juni und warum sollten die süß-sauren Stangen anschließend nicht mehr roh verzehrt werden. „Ältere Sorten wiesen nach diesem Datum einen erhöhten Gehalt an Oxalsäure auf. Das ist bei den neuen Sorten nicht mehr ganz so relevant. Saisonende in Deutschland bleibt dennoch um den 24. Juni, denn da tritt die Rhabarberpflanze in den zweiten Wachstumsschub über. Wird im Juli oder später geerntet und die Regenerationszeit nicht eingehalten, bestehen gute Chancen, dass die Ernte im Folgejahr stark eingeschränkt ist,“ klärt uns Rhabarberbauer Nefzger auf. Kleine Anmerkung: Die Oxalsäure ist nur bei übermäßigem Verzehr und bei Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen, z.B. Nierenleiden, ein Problem. Wird der Rhabarber gekocht oder bestenfalls mit Milchprodukten kombiniert, ist der Oxalgehalt wesentlich geringer.

Jetzt frischen bayerischen Rhabarber bei uns bestellen – und selbstverständlich gibt’s die passenden Milchprodukte und Eier für einen leckeren Rhabarberkuchen gleich dazu. Zur Bestellung: Telefonverkauf,  Mail, Fax oder Web-Shop.

Frohe Ostern wünscht das Team von Früchte Feldbrach

Geschätzte Kunden, Geschäftspartner und Freunde,

draußen blüht es in den schönsten Farben und die Sonne scheint schon kräftig! In voller Vorfreude auf Ostern packen wir fleißig Obst, Gemüse, Ostereier und andere Leckereien, die das bevorstehende Osterfest zu etwas besonderem machen. Wie schön, dass wir ein Teil davon sein dürfen!

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit und den reibungslosen Ablauf während den letzten Wochen des Umzuges und wünschen Euch und Euren Familien ein fröhliches und friedliches Osterfest,

Früchte Feldbrach

Salat, soweit das Auge reicht

Salatkopf an Salatkopf – in beinahe endlosen Reihen wächst bester bayerischer Salat heran. Spätestens Mitte April startet die heimische Erntesaison bei einem der größten Salat- und Gemüseanbauern Bayerns. Wir sind immer wieder aufs Neue beeindruckt und haben die Gärtnerei Sprinz in Landau besucht. Peter Sprinz und Andy Sporrer bewirtschaften mit einem Team von bis zu 120 Leuten/Erntehelfern 200 Hektar Land und beliefern Früchte Feldbrach täglich erntefrisch mit bester regionaler Ware. Beim Anblick der riesigen Anbaufläche kann man kaum glauben, dass auch hier noch fast alles Handarbeit und vor allem Herzblut ist.

Geerntet wird von April bis November

Durchschnittlich 500.000 Setzlinge kommen ab Ende Januar bis Mitte August wöchentlich in die Erde. Fünf Personen können stündlich bis zu 30.000 Pflanzen setzen, die Maschinen dafür sind selbst gebaut. Gestartet wird mit den bunten Salaten, wie z.B. Lollo oder Eichblatt, die sind widerstandsfähiger. Anfangs unter einem großen Pflanztunnel – mit steigenden Temperaturen unter einem kleineren Tunnel, unter Vliesbahnen bis hin zur Freiland Aussaat. Mit der Pflanzung ist es jedoch nicht getan: „Standort, Witterung und Bodenverhältnisse spielen eine große Rolle. Bei unseren fruchtigen Moss- und Lösslehmböden wächst der Salat besonders gut, auch im Freiland. Dennoch braucht es nach der Pflanzung auch arbeitsintensive Pflegearbeiten“, so Andy Sporrer. 

Erntefrisch zu unseren Kunden

Zwischen sechs und acht Wochen dauert der Anbau, dann kann der Salat geerntet werden. Von Hand, wie auch alle anderen Erzeugnisse auf dem Hof (Kohl, Zucchini, Petersilie, usw.) Dafür braucht es ein großes Team. Vergangenes Jahr hat die Gärtnerei Sprinz eigens ein Wohnhaus für die vielen Erntehelfer gebaut. Mit 15 Mannschaftsbussen kommen die Arbeiter dann zu den Feldern und zurück. Je nach Außentemperatur, muss die Ernte täglich bis circa 10 Uhr eingefahren sein. Später würde der Salat schnell welk werden. Erntefrisch laufen die Köpfe durch eine Waschanlage und direkt in die Kühlung. Am späten Abend und nachts wird kommissioniert und anschließend ausgeliefert – alles innerhalb weniger Stunden, 7 Tage die Woche.

Nicht vergessen, in 2 Wochen gibt es den ersten regionalen Salat bei uns zu bestellen! Bis dahin liefern wir beste Qualität aus Italien. Zur Bestellung: Telefonverkauf,  Mail, Fax oder Web-Shop.

Ein kleiner Rückblick, ein großer Ausblick

Vergangenes Wochenende ist die Früchte Feldbrach GmbH in die neuen Lager- und Büroräume südlich von München umgezogen. 25 Jahre lang war der Münchener Großmarkt Firmensitz des Unternehmens. Nach einer mehrjährigen Planungs- und Bauphase freuen sich alle sehr, dass der Umzug geschafft und zugleich die erste Ware pünktlich ausgeliefert ist. Zeit, für ein kurzes Resümee.

Zuletzt wurde es eng am Großmarkt

Die letzten drei Jahre musste Früchte Feldbrach zeitgleich drei verschiedene Lagerstätten auf dem Großmarktgelände anmieten. Allein drei bis vier Shuttle-LKWs waren täglich im Einsatz um die Ware zwischen den Lagern zu verteilten. Auch in den Büroräumen fehlte der Platz für die insgesamt über 100 Beschäftigten. „Wir sind sehr froh, dass wir in Taufkirchen ein ideales Objekt an einem logistisch hervorragenden Standort gefunden haben. Als Langzeitmieter haben wir so Planungssicherheit und können unseren eigenen Ansprüchen gerecht werden“, erklärt die Geschäftsführung und fährt fort: „ der technische Fortschritt holt uns natürlich auch ein. Allen voran die neue Kühlung. Sie ist wesentlich energieeffizienter, nachhaltiger und spart Kosten. Das lässt sich auf viele Bereiche übertragen.“

Ein Büro mit Ausblick

Der Umzug stand in seinen Details bereits lange fest und jede Abteilung hatte ihren genauen Projektplan. „Aber dann wird es Freitagmittag: die gesamte Firma geht vom Netz, die Warenlager ziehen um und es geht rund. Da waren wir sehr erleichtert, dass alles so reibungslos geklappt hat. Das Team hat funktioniert, auch am Wochenende waren fast alle Mitarbeiter mit dabei. Das macht einen stolz“, blickt die Feldbrach Familie auf den Umzug zurück. Erstmals in der Geschichte lieferte Früchte Feldbrach an einem Samstag nicht aus. Stattdessen wurde die erste Ware für den Montag in Empfang genommen. Die Logistik stand, zum Wochenstart lief alles wie gewohnt vom neuen Standort aus. „Wir verlassen den Großmarkt mit einem weinenden Auge und mit Erinnerungen an eine großartige Zeit. Jetzt freuen wir uns auf die Arbeit in der neuen Heimat, für eine gesicherte Zukunft von Früchte Feldbrach,“ zeigt sich die Geschäftsführung zuversichtlich. Und wer schaut nicht gerne von seinem Büro auf die oberbayerische Bergwelt!

Wichtige Kundeninformation für das Umzugswochenende

Der Umzug steht vor der Türe! Vom 5.-6. März 2022 ziehen wir in unser neues Lager südlich von München um. Wir freuen uns, unseren Kunden mitteilen zu dürfen, dass sich nur kleine Änderungen ergeben. Für einen möglichst reibungslosen Ablauf haben wir im Folgenden alle wichtigen Informationen zu Kundenbestellungen über das kommende Wochenende zusammengefasst.

Eingeschränkte Erreichbarkeit während des Umzuges

Am Freitag, 4. März 2022 werden wir ab 11:30 Uhr vom Netz gehen und sind bis Sonntag 15:00 Uhr telefonisch nicht erreichbar. Wir bitten um Entschuldigung, dass es auch bereits im Vorfeld zu Ausfällen der EDV kommen kann.

Was gibt es für unsere Kunden zu beachten:

  • Am Samstag, den 5. März 2022 ist kein Auslieferungstag
  • Bitte für folgende Liefertage pünktlich vorbestellen: Freitag, 4. März 2022 und Montag, 7. März 2022. Am Montag findet eine Auslieferung wie gewohnt statt.
  • Obst und Gemüse Steigenware können Sie durchgehend auch über das Wochenende bestellen
  • Für die Segmente Feinkost, Molkerei, Schnittware, Schälkartoffeln und Eier gilt folgendes: bitte bis Freitag, 4. März 2022 11:00 Uhr zur Auslieferung für den Montag, 7. März 2022 bestellen.

Unsere neue Adresse

Karwendelstrasse 13, 82024 Taufkirchen b. München

Wenn möglich, bitte für die Bestellung unsere Mail Adresse verwenden. Diese sowie die Hotline und die Faxnummer bleiben weiterhin bestehen.

Mail:      bestellung@frueche-feldbrach.de

FAX:       089 76 755 859

AB:         089 72 01 3660

Vielen Dank, für die Kenntnisnahme! Wir hoffen unseren Kunden mit den kleinen Änderungen nicht zu große Unannehmlichkeiten zu bereiten. Ab Montag, den 6. März 2022 läuft die Bestellannahme wie gewohnt und wir freuen uns auf den gemeinsamen Neustart!

Eure Früchte Feldbrach Familie

Neuer Firmensitz für Früchte Feldbrach

Nach mehrjähriger Planungs- und Bauphase ist es soweit: wir ziehen in unsere neuen Lager- und Büroräume nach Taufkirchen, südlich von München. Warum es uns nach knapp 25 Jahren Großmarkthalle aus der Stadt heraus zieht, erklärt Moritz Kieslinger, der den Bau von Anfang an begleitete, in einem Wort: „Platzmangel“.

Keine Standortsicherheit auf dem Großmarkt

„Die letzten drei Jahre mussten wir zeitgleich drei verschiedene Lagerstätten auf dem Großmarktgelände anmieten. Folglich setzten wir täglich drei bis vier Shuttle-LKWs ein, welche die Ware zwischen den Lagern verteilten. Das war natürlich alles andere als optimal und mit hohen Kosten verbunden. In der Münchener Großmarkthalle gab es leider keine passende Lagerhalle in unserer Größe“, ergänzt Moritz Kieslinger. Ein weiterer ausschlaggebender Grund für den Umzug war sicherlich die ungewisse Zukunft der Münchener Großmarkthalle. In der Vergangenheit wurden mehrfach Pläne vorgestellt, ohne dass eine zeitnahe Umsetzung in Sicht ist. Trotzdem fällt der Abschied natürlich nicht jedem leicht.

Taufkirchen als optimaler Standort

Die Suche nach einem neuen Standort war alles andere als einfach. Umso mehr freuten wir uns, als in Taufkirchen ein ideales Grundstück gefunden wurde. „Zusammen mit dem Grundstückseigentümer planten wir eine auf unsere Bedürfnisse ausgerichtete Lagerhalle mit Büroräumen. Diese beziehen wir jetzt als Langzeitmieter. Der neue Standort liegt direkt an der A995 am Kreuz München-Süd. Unsere Lieferanten aus dem Süden Europas können uns künftig schneller anfahren und auch für unsere regionalen Bauern ist der Standort gut zu erreichen“, so Moritz Kieslinger weiter.

Technik auf dem neuesten Stand

Mit den neuen Lagerhallen setzen wir auch in Punkto Ausstattung und Nachhaltigkeit auf den modernsten Standard – angefangen bei der Kühlung, dem Herz des Lagers. Weg von alten und schlecht isolierten Kühlzellen, hin zu modernen und energieeffizienten Lagerräumen. „Die neue Technik erlaubt uns nicht nur die Kühlung bedarfsgerechter und effizienter zu steuern, sie ist zusätzlich noch wesentlich nachhaltiger und energiesparender. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Kosten aus. Darüber hinaus wurden Zugänge für eine Solaranlage auf dem Firmendach gelegt. Den erzeugten Strom können wir wiederum für den Eigenverbrauch nutzen“, erklärt Kieslinger. Zudem haben wir den Großteil der Flurförderfahrzeuge erneuert und die einzelnen Lager bedarfsgerecht mit Schleusen und Schnelllauftoren ausgestattet.

Abschließend ergänzt Moritz Kieslinger: „Am Ende können wir unsere Arbeit nur mit Hilfe des Teams bewältigen. Früchte Feldbrach ist ein Familienbetrieb, zu dem auch viele langjährige Mitarbeiter zählen. Diese freuen sich nun über großzügige Sozialräume, eine zusätzliche Küche und vor allem über kurze Wege. Das ist uns sehr wichtig! Gemeinsam schauen wir zuversichtlich in die Zukunft.“

Querfeld – nicht ganz perfekt ist gut genug

Lebensmittelverschwendung betrifft uns alle. Leider steigen die Zahlen, statt dass sie sinken. Der Berliner „Lebensmittelretter“ Querfeld stellt sich dieser Entwicklung tatkräftig entgegen. Seit 2016 setzt sich das Unternehmen für eine faire und nachhaltige Lebensmittelversorgung ein. Was mit ein paar gemieteten Transportern und Fahrten zu lokalen Bauern ins benachbarte Umland begann, ist mittlerweile ein Netzwerk von kleineren und größeren Bio-Betrieben. Unter anderem in Deutschland, Spanien oder Frankreich. Früchte Feldbrach arbeitet seit Mitte 2021 mit Querfeld zusammen und wir freuen uns über ein stetiges Wachstum an Abnehmern.

Das Konzept

Querfeld bietet Bio Gemüse und Obst seiner Partnerhöfe an, das nicht in die Norm fällt und in der konventionellen Landwirtschaft aussortiert wird. Dabei sind die Produkte weder schlecht noch ungenießbar. Sie sind einfach zu klein oder groß, krumm gewachsen oder weißen kleinere Mängel auf. Nach dem Motto „Hauptsache bio, frisch und lecker“, arbeitet Querfeld heute mit einem deutschlandweiten Netzwerk an Logistikunternehmen und Partnern zusammen. Bis hin zum Café um die Ecke.

Eine wachsende Partnerschaft

Früchte Feldbrach verteilt sein stetig wachsendes Querfeld Sortiment vor allem an Großküchen, städtische Einrichtungen oder an die Gastronomie. Der steigende Druck den Co2 Ausstoß zu vermindern sowie der anhaltende Trend zu nachhaltigen und gesunden Lebensmitteln sind sicherlich nur zwei Punkte, die diesen Wandel in der Lebensmittelversorgung vorantreiben. Gekauft wird bei Querfeld, was es gibt. Je nach Verfügbarkeit und Saison. „Wir freuen uns mit dem Verkauf von Querfeld Produkten einen kleinen Beitrag gegen die wachsende Lebensmittelverschwendung zu leisten“, so Metin Cavusoglu, Querfeld Einkäufer bei Früchte Feldbrach.

Querfeld Produkte sowie weitere Informationen gibt es natürlich über den Telefonverkauf.

Der Krautskopf hat Saison

Das Wintergemüse schlecht hin! Angefangen bei klassischem Rot- und Weißkraut, bis zu Brokkoli oder Rosenkohl, Kohlpflanzen sind weltweit ein Glücksfall für den Körper. Gespickt mit zahlreichen Vitaminen und Mineralien können die meisten Kohlsorten bis weit in den Herbst hinein geerntet werden, einige sogar nach Frost.

Lokal und arbeitsintensiv

Zahlreiche Kohlsorten wachsen auch noch bestens vor der Haustüre. Früchte Feldbrach arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich mit regionalen Erzeugern aus dem Münchener Norden zusammen. Die dortigen lockeren Schotter- und Kiesböden sind kalkhaltig und weißen einen höheren PH-Wert auf. Die Pflanzen sind somit robuster und weniger anfällig für Krankheiten, z.B. Kalkmangel. Der Anbau von Kraut ist aber durchaus kein Selbstläufer. Die Pflanze hat einen hohen Düngerbedarf und braucht viel Wasser. So muss in den heißen Sommermonaten auch ab und an gesprengt werden. Da sich Kohl besonders gut zur Lagerung eignet, können wir bis zum Auslaufen der Ware im Spätfrühling noch besten bayerischen Kohl verzehren!

Schmackhafte Vitamine

Kohl ist vielseitig und schmackhaft, dazu ein wertvoller Vitaminspender und kalorienarmer Sattmacher für die ganze Familie. 100 Gramm Brokkoli, Rosenkohl oder auch Rot- und Spitzkohl enthalten beinahe die empfohlene Tagesdosis an Vitamin C eines Erwachsenen. Des einen Freud, ist des anderen Leid – die Ballaststoffe. Auch davon hat der Kohl reichlich. In großen Mengen enthält er auch Senföle, diese wirken sich positiv auf das Immunsystem aus und sorgen zudem für den typischen Kohl-Geschmack!

Kohl oder Kraut, das ist hier die Frage!

Oder auch nicht, denn am Ende ist es das Gleiche. Die Ursache für die zwei unterschiedlichen Bedeutungen liegt in der deutschen Sprache. Während der Norden von „Kohl“ spricht, isst der Süddeutsche ganz klar „Kraut“. Einig sind sich alle beim Sauerkraut, das macht in ganz Deutschland seinem Namen Ehre. Oft gereicht zu gehaltvollen Gerichten, hat das Sauerkraut auch die vegane Küche erobert. Eher zünftig und traditionell mit Kümmel verfeinert, bekommt man frisches Sauerkraut im Sollner Hof in München. Mit abgebräunten Blutwurstscheiben oder gebrühter Leberwurst. Herrlich bayerisch, wir wünschen einen guten Appetit!

Kohlsorten in allen Variationen gibt es natürlich bei uns. Zur Bestellung: Telefonverkauf,  Mail, Fax oder Web-Shop.