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Das kleine Apfel 1 x 1

Die Vielfalt an Apfelsorten ist riesig, mehr als 20.000 Apfelsorten – alte, neue und gekreuzte – sind mittlerweile auf dem Markt. Jeder so verschieden wie sein Aroma! Nur ein Grund, warum der Apfel mit knapp 22 kg (2019/20 statista.com) Verzehr pro Kopf das beliebteste Obst der Deutschen ist.

365 Tage frisch

Die klassische Aufteilung in Sommer-, Herbst- und Winteräpfel ist durch die Globalisierung und den damit verbundenen Nachschub aus Übersee im Handel kaum mehr ersichtlich. Dennoch lohnt es sich genauer hinzuschauen, denn nicht jeder Apfel ist zu jederzeit erhältlich bzw. geschmacklich gut!

Die saftigen Früh- oder Sommeräpfel sind oft bereits im Juli reif. Mit Vorfreude erwartet sind sie dank ihrer erfrischenden Säure bei Apfelfans besonders beliebt! Auf Sorten wie Delbard, Arkcham oder Gravensteiner müssen wir jedoch wieder ein Jahr warten, da sie nicht lagerfähig sind und schnell mehlig werden.  Der Gravensteiner ist übrigens eine der wenigen „alten Sorten“, die heute noch großflächig angebaut werden.

Die Haupternte in Deutschland startet im Frühherbst, September und Oktober. Dann sind die klassischen Lagersorten wie Topaz, Boskoop, Jonagold, Cox Orange oder Royal Gala reif. Gefolgt von Braeburn, Kanzi oder Elstar, die ab Mitte Oktober in den Handel kommen. Unsere Nachbarn Italien und Frankreich sind etwas früher dran: die Sorten Royal Gala, Granny Smith, Red Chief oder Golden Delicious sind seit Mitte August aus Italien erhältlich. Honey Crunch und Jazz kommen seit September aus Frankreich. Den krönenden Abschluss im Handel bildet die „Pink Lady“ (Cripps Pink), die zweifelsohne zu den beliebtesten Sorten zählt. Ab März bis Anfang August finden sich dann die Überseeäpfel in den Regalen und machen den Apfel heutzutage zu einem Ganzjahresprodukt.

Die Schale hat es in sich

Zweifelsohne ist es nicht nur der Geschmack sondern auch der hohe gesundheitliche Nährwert, der Äpfel so beliebt macht. Neben zahlreichen Vitaminen sind sie besonders reich an Kalium, Kalzium, Folsäure und so genannten Polyphenolen. Diese wirken entzündungshemmend und Blutdruck senkend. Letztere finden sich wie die meisten Nährstoffe direkt unter der Schale, weshalb man den Apfel am besten ungeschält und gewaschen essen sollte. Am meisten punkten die so genannten „alten Sorten“, sie tragen besonders viele Polyphenole in sich und sind weniger allergen!

Winterzeit ist Apfelzeit

Apfelpfannkuchen, Apfelküchle mit Vanillesoße, Bratapfel oder doch der Apfelglühwein? Bei Feldbrach gibt es dazu klare Fronten – vielleicht hängt das auch ein bisschen mit den unterschiedlichen Kindheitserinnerungen zusammen. Wir sind uns jedoch einig, dass es nichts Besseres gibt, wenn es draußen kalt und ungemütlich wird. Und da der Winter lang ist, freuen wir uns über tolle Apfelrezepte von EUCH! In unserem Web-Shop finden sich viele verschiedene Apfelsorten (auch in Bio Qualität), vielleicht probiert ihr ja mal etwas Neues! Frisch eingetroffen, die Sorte „Wellant“, die auch bei Apfel-Allergikern sehr beliebt ist.

Ein Ausflug in das Apfelparadies Südtirol

Südtirol gilt seit Generationen als wahres Apfelparadies. Dort befindet sich das größte geschlossene Obstanbaugebiet Europas – das Anbaugebiet des Verbandes der Südtiroler Obstgenossenschaften – kurz VOG.

Woher kommen die leckeren Feldbrach Äpfel?

Jenny Feldbrach und Christian Kieslinger haben letzte Woche die Anbaugebiete in Südtirol besucht und uns berichtet, wie beeindruckend es war. Auf rund 200 Quadratkilometern wachsen hier die schönsten Früchte. Die Gebiete liegen klimatisch ideal für beste Ernten und höchste Produktqualität: In Höhenlagen zwischen 200 und 1.000 Metern gedeihen die unterschiedlichsten Sorten des Südtiroler Apfels. Die 300 Südtiroler Sonnentage garantieren reife Früchte von exzellentem Geschmack. Dennoch wären all diese klimatischen Geschenke nichts ohne die einzigartige Bodenqualität, die den Apfelanbau hier begünstigt.

Auf welchen Böden wachsen die besten Apfelbäume?

Die Bäume wachsen auf leichtem bis mittelschwerem Boden mit niedrigem Ton- und relativ hohem Sand- und Grobsandanteil. Die gute Durchlüftung des Bodens gewährleistet eine hohe Aktivität biologisch wertvoller Kleinstlebewesen. Die Natur hat also beste Voraussetzungen geschaffen für die Anbaufläche des VOG. Und damit natürlich auch für die Entwicklung der saftig-frischen Apfelsorten, wie zum Beispiel: Granny Smith, Royal Gala, Red Delicious, Braeburn, Pink Lady®, Kanzi® und viele andere mehr.

Früchte Feldbrach freut sich mit dem VOG einen starken Partner in Südtirol zu haben und Ihnen somit konstant erstklassige Apfelsorten anbieten zu können.

Apfelernte Südtirol