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Grüner Spargel – nicht weniger vornehm

„Asparagus officinalis“ galt bereits bei den alten Ägyptern und Griechen als Delikatesse. Zudem wurde ihm eine intensive Heilkraft zugesprochen. Jahrhunderte später, ist der grüne Spargel auch in Deutschland wiederentdeckt. Vor allem, wegen seines intensiven Geschmackes und der schnellen, vielseitigen Zubereitung. Aber auch aufgrund seiner blutreinigenden Wirkung und des hohen Folsäuregehaltes. Ein herrlicher Alleskönner und ein gern gesehener Gast auf einer sommerlichen Grillparty!

Grüner Spargel darf ans Licht

War der deutsche Spargel auch jahrhundertelang grün, ist die weiße Zuchtform mittlerweile längt zur beliebteren Sorte avanciert. Die noble Blässe in Ehren, hat das grüne Stangengemüse in Sachen Chlorophyll, Geschmacksintensität und Vitamin C aber klar die Nase vorne. Während weißer Spargel unterirdisch angebaut wird, darf grüner aus der Erde wachsen und Sonne tanken – umso mehr, umso intensiver die Farbe und der würzige Geschmack. Mittlerweile haben sich auch viele deutsche Spargelbauern wieder auf den Anbau von grünem Spargel besonnen. Und das in hoher Qualität, von konventionell bis bio. Hauptsächlich kommt er jedoch aus den Mittelmeerländern und als Ganzjahresgemüse im Winter aus Übersee.

Kleiner Aufwand, großer Geschmack

Nicht nur des Geschmacks und der schnellen und vielseitigen Zubereitung wegen, findet grüner Spargel seinen wohlverdienten Platz auf der Speisekarte. Wer schon einmal größere Mengen Spargel geschält hat, sieht einen klaren Vorteil darin, dass er, aufgrund seiner zarten Schale, kaum geschält werden muss. Weiß-lila oder holzige Enden werden einfach entfernt oder abschnittsweise geschält. Selbstverständlich kann grüner Spargel in wenigen Minuten auch gekocht oder gedämpft werden, für die schnelle Küche ist Anbraten jedoch ideal. Auch grüner Spargel liebt Zitronensaft. Aber erst nach dem Braten hinzufügen, dann wird er nicht braun. Wer ihn gerne roh verzehrt, profitiert zusätzlich noch von besonders vielen Vitaminen und Mineralstoffen.

Besonders wild

Neben dem grünen Zuchtspargel gibt es tatsächlich noch eine wilde Form. In Deutschland nicht zu finden, wächst der wilde Spargel oder auch Waldspargel, vorwiegend im Mittelmeerraum. Dünner und etwas wilder im Aussehen, ist er auch geschmacklich auf der aromatisch würzigeren, leicht bitteren Seite. Die Zubereitung ist ebenfalls schnell und einfach: Mögliche holzige Enden abschneiden und in gesalzenem Wasser kurz blanchieren. Serviert mit Olivenöl und Zitronensaft, dazu leckeres Weißbrot und das „last minute“ Sommerabendmenü ist perfekt! Traditionell wird er in der mediterranen Küche auch als Pasta Gericht oder Frittata serviert.

Ran an den Spargel. Selbstverständlich liefern wir auch Beilagen wie Kartoffeln, Sauce Hollandaise oder Butter. Zur Bestellung: Telefonverkauf,  Mail, Fax oder Web-Shop.